Die magischen Praktiken des Managements – Neuauflage

17 Jahre nach der vergriffenen Erstauflage ist nun endlich der Nachfolger da: „Die magischen Praktiken des Managements“ blickt hinter die Fassade der Fortschrittlichkeit moderner Managementforschung und zeigt, wie sehr bis heute Magie und Astrologie die moderne Betriebswirtschaftslehre und die Management-Diagnostik prägen.

Mit zahlreichen neuen magischen Praktiken, einem Kochrezept für Diagnostik-Tools, dem Modell der Zeitgeist-Tektonik und über 150 zusätzlichen Seiten an neuem Material.

336 Seiten
86 Grafiken, Bilder und Tabellen
2. Auflage (deutlich erweiterte Neuauflage)
ZUKUNFTSVERLAG 2018
ISBN 978-3-9464-9501-7

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Studium Wirtschaftsastrologie – Neue FAQ Videos

Im Oktober startet das Studium Wirtschaftsastrologie ins neue Ausbildungsjahr. Deshalb beantworte ich in einer neuen Videoserie häufige Fragen zu den Seminaren. Im ersten Teil geht es um die Inhalte und die speziellen Herausforderungen der Wirtschaftsastrologie. Weitere FAQ-Videos zum Nutzen des Studiums im Beruf, über die technische Seite und den Aufbau der Seminare folgen in den kommenden Wochen.

Wenn Ihr weitere Fragen habt, bitte einfach per E-Mail an mich!

mehr Infos zum Studium

Das Gruppenhoroskop von Monty Python und Queen auf Astro.com

Auf Astro.com, der weltweit führenden Astrologie-Plattform des Astrodienst Zürich, gibt es nun einige Auszüge aus meinem Gruppenhoroskop-Buch.

Am Beispiel der legendären Comedians Monty Python und der Rocklegenden Queen zeigt sich, wie einfach und treffend das Gruppenhoroskop diese beiden Formationen beschreibt. Dabei muss man gar nicht erst in die Feinanalyse (Rollenverteilung, Gruppendynamik etc.) gehen. Es reicht bereits der erste Schritt des Deutungssystems: die Kollektiv-Analyse. Diese offenbart, was die Gruppe in ihrer Gesamtheit charakterisiert und zur eigenständigen Wesenheit macht.

Das Gruppenhoroskop von Monty Python und Queen auf ASTRO.COM

Das Afrikanische Jahrhundert

Afrika – die Wiege der Menschheit. Hier  wurden wir als Gattung Homo geboren und von hier aus haben wir den Globus erobert. Dennoch hatte der Schwarze Kontinent in den vergangenen Jahrhunderten ein schweres Joch zu tragen. Seine Geschichte ist gezeichnet von Sklavenhandel, imperialistischer Ausbeutung, Hungersnöten, Krisenherden. Seid sich die Kolonialmächte in den 1960er Jahren aus Afrika zurückgezogen haben, ist die Region destabilisiert. Geschäftsbeziehungen und Investitionen in Afrika gelten seither als Himmelfahrtskommando. Das wird sich in den kommenden zehn Jahren grundlegend ändern. Denn wir stehen am Anbeginn einer afrikanischen Renaissance, welche das 21. Jahrhundert entscheidend prägen wird.

Blickt man in die frühen Jahre der Neuzeit zurück, so war Afrika bei den Europäern vor allem als Quelle billiger Sklaven beliebt. Der neuentdeckte amerikanische Kontinent musste kolonisiert werden. Und dafür brauchte man günstige Arbeitskräfte. Zwischen 1492 und 1870 wurden mehr als elf Millionen afrikanische Sklaven nach Amerika verkauft. Besonders in Brasilien und in der Karibik, aber auch in den USA bilden Ihre Nachfahren heute große Teile der Bevölkerung. In den USA wurde die Sklaverei erst 1865 verboten, nachdem die Nordstaaten im Sezessionskrieg die Südstaaten besiegt hatten. Viele Jahrzehnte der Rassendiskriminierung folgten. Und auch die Wahl von Barack Obama zum ersten afroamerikanischen US-Präsidenten kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Diskriminierung in Amerika bis heute auf der Tagesordnung steht.

Nachdem im 19. Jahrhundert die meisten Länder der Welt Sklaverei verboten hatten, verlagerte sich der Schwerpunkt auf die Ausbeutung der afrikanischen Ressourcen vor Ort. Ab 1870 dominierte das „Zeitalter des Imperialismus“. Der „Wettlauf um Afrika“ begann. In wenigen Jahrzehnten besetzten die europäischen Großmächte den gesamten Kontinent, wobei sich vor allem Frankreich und das British Empire große Gebiete sicherten. Die Bevölkerung wurde weiterhin als bessere Tiere betrachtet. Selbst Ethnologen sahen darin durch ihre darwinistische Kulturbrille vornehmlich das Wilde und Primitive. Im besten Fall war der Afrikaner eine Witzfigur: der „kohlpechrabenschwarze Mohr“ im Struwwelpeter, der dumme Neger in den amerikanischen Minstrel Shows oder der brave Diener im Logo von Sarotti, Julius Meinl oder Tucherbräu. Die Reichhaltigkeit und Vielfalt der afrikanischen Kultur wurde erst ab Mitte des 20. Jahrhunderts langsam wahrgenommen.

Die Dekolonisation der 1960er Jahre (Uranus Konjunktion Pluto)

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Unterhalt der afrikanischen Kolonien zunehmend unrentabel. Und wie so oft in der Menschheitsgeschichte brachte die Umsturzkonstellation Uranus-Pluto den Paradigmenwechsel. Als die Konjunktion 1960 erstmals in den 15° Orbis trat, wurden von den Kolonialmächten allein in diesem Jahr 18 Kolonien in die Unabhängigkeit entlassen. Und als die Konjunktion Ende der 1960er Jahre schließlich ausklang, da war fast der gesamte afrikanische Kontinent befreit. Insofern kann man diesen Zeitraum als Geburt des heutigen Afrikas betrachten. Die meisten afrikanischen Staaten tragen als Signum die Uranus-Pluto-Konjunktion in ihrem Gründungshoroskop. Und so ist das Schicksal Afrikas auch eng mit dem weiteren Verlauf des Uranus-Pluto-Zyklus verbunden, wie ein Blick auf die bisherigen Aspektstationen zeigt:

Das Afrikanische Jahrhundert 1

Den vollen Artikel gibt es in der aktuellen Ausgabe von ASTROLOGIE HEUTE:

Astrologische Trends bis 2020

Seit 2016 weht ein eisiger Wind um den Globus. Das weltpolitische Klima hat sich deutlich abgekühlt. Der Ruf nach Zucht und Ordnung scheint zur Erfolgsstrategie bei Wahlen geworden zu sein. Konservative Hardliner und Rechtspopulisten finden regen Zulauf. Der offensichtliche Rechtsruck ist in aller Munde.

Im neuen Video gebe ich einen Einblick in die großen astrologischen Konstellationen, welche diese Entwicklung anzeigen. Dabei gehe ich besonders auf die Bedeutung des Jahres 2018 und auf die Epochen-Deklinationen (auch Parallele, Parallelschein) zwischen Saturn und Pluto ein.

Das Video ist ein Auszug aus dem Vortrag „2018 – Auf dem Weg zu einer Neuen Gesellschaftsordnung“ zum Jubiläum „40 Jahre Astrodata“ mit Claude Weiss, Monica Kissling, Verena Bachmann, Karen Hamaker-Zondag und Dr. Christof Niederwieser; Moderation: Alexandra Klinghammer am 12.01.2018 in Zürich.

voller Vortrag auf CD

Epochen-Deklinationen in der Weltgeschichte

Wie kann es sein, dass der Zweite Weltkrieg samt Atombombe unter äußerst harmonischen astrologischen Konstellationen stattfand? Warum versagen herkömmliche Deutungsregeln gerade bei vielen Großereignissen der Geschichte? Weil nur die wenigsten Astrologen mit Deklinationen arbeiten. Der Deklinationsaspekt (auch Parallele oder Parallelschein genannt) wurde von großen Meistern wie Placidus, Alfred Witte, Frank Glahn oder Reinhold Ebertin als wichtiger Hauptaspekt betrachtet. Und besonders bestimmend für epochale Ereignisse der Menschheitsgeschichte wird er, wenn er im oberen oder unteren Maximum stattfindet. Im AstroMANAGEMENT System werden diese sehr seltenen Konstellationen Epochen-Deklinationen genannt. Wie das funktioniert und was die Epochendeklinationen für unsere unmittelbare Zukunft bedeuten, erläutere ich in meinem Artikel im aktuellen MERIDIAN:

Für viele Astrologie-Noviz*innen ist der erste Blick in den Nachthimmel eine ziemliche Enttäuschung. In der Horoskopgrafik scheint alles wohlgeordnet. Die Planeten sind artig an den Tierkreis gepinnt. Dazwischen sind mit dem Lineal  Aspektlinien gezogen. Und exakte Konjunktionen in der Grafik vermitteln den Eindruck, dass die beteiligten Planeten auch tatsächlich am Nachthimmel eng beieinanderstehen, sich möglicherweise gar überdecken. Schaut man dann nach oben, so sind die Konjunktionen häufig kaum als solche zu erkennen. Beziehungslos stehen die beiden Planeten am Firmament, zwei Lichtpunkte in einem Meer von Sternen.

Dieser Effekt wird besonders extrem, wenn man auch mit Himmelskörpern arbeitet, deren Umlaufbahn sich weit von der Ekliptik entfernt. Dafür muss man nicht einmal Exoten mit hoher Bahnneigung wie Damocles (62°) oder Eris (44°) betrachten. Es genügt ein Blick auf Pluto der mit seiner Bahnneigung von 17° bereits deutlich aus dem üblichen Gefüge herausfällt. Steht er beispielsweise im Horoskop punktgenau am Aszendenten, so kann es passieren, dass er am Himmel tatsächlich erst eine Stunde später aufgeht.  

Diese Diskrepanz zwischen Horoskopgrafik und Himmel hat eine gewichtige Ursache: Wir versuchen, die dreidimensionale Himmelskuppel auf ein zweidimensionales Blatt Papier zu reduzieren. Dabei kommt es zwangsläufig zu Verzerrungen. Dieses Phänomen kennen wir von den Weltkarten. Hier muss eine vollständige Kugeloberfläche auf eine Ebene projiziert werden. Will man gerade in den Polgegenden zusammenhängende Flächen abbilden ohne diese zu zerschneiden, so wird beispielsweise Grönland unverhältnismäßig aufgebläht während Afrika deutlich kleiner wirkt als es tatsächlich ist.

Dasselbe Problem haben wir bei der Horoskopgrafik. Wir sehen darin die Projektion der Planeten auf die Ekliptik, auf den Tierkreis.[i] Die Winkelbeziehungen auf dieser Ebene sind im Horoskop gut ersichtlich in Form der Hauptaspekte (Konjunktion, Opposition etc.). Es kommt jedoch nur selten vor, dass sich die Planeten genau auf der Ekliptik befinden. Meistens stehen sie etwas nördlich oder südlich davon. Ist dieser nördliche oder südliche Abstand zur Ekliptik bei zwei oder mehreren Planeten gleich groß, so treten sie ebenfalls in eine Beziehung miteinander. Diese Beziehungen nennt man Deklinationsparallelen (auch Deklinationsaspekte, Parallelschein, Parallelen und Kontra-Parallelen). Dabei gilt ein enger Orbis von 1-2°.

Solange Astrologen noch tatsächlich in den Himmel geblickt haben um die Planeten zu beobachten, wäre es undenkbar gewesen, diese Ebene zu ignorieren.[ii] Große Meister wie Placidus, Alfred Witte oder Frank Glahn sprachen dem Deklinationsaspekt erhebliches Gewicht zu. In der Mundanastrologie galt er vielen Experten sogar als Hauptaspekt, ähnlich stark gewichtet wie die Konjunktion. Der amerikanische Astrologe C.C. Zain publizierte in den 1930er Jahren eines der ersten Bücher über Mundanastrologie. Ein großer Teil dieses Buches beschäftigt sich mit Planetenzyklen-Horoskopen, welche nicht auf Zeicheningresse erstellt werden, sondern auf den Moment da ein Planet von unten die Ekliptik durchstößt und somit den Nullpunkt seiner Deklination erreicht.[iii] Einen der letzten Versuche, den Deklinationsaspekten mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, unternahm Reinhold Ebertin in den 1970er Jahren.[iv] Dennoch findet diese Technik in der zeitgenössischen Astrologie kaum Beachtung.[v] Das mag mitunter damit zusammenhängen, dass die Deklinationen – im Gegensatz zu den Hauptaspekten – mit freiem Auge im Horoskop nicht erkennbar sind. Und viele Astrologiebegeisterte sind bereits mit dem Wirrwarr an Hauptaspekten in der Deutung überfordert. Warum also sollte man die Komplexität eines Horoskops weiter aufblasen?


[i] mehr zu dieser Problematik in Christof Niederwieser, Das Gruppenhoroskop: Schlüssel zur Kollektiv-Astrologie, Rottweil, 2017, S. 103f

[ii] Die Astrologie hat sich ursprünglich aus der Zeichendeutung heraus entwickelt und war zu Beginn ausschließlich ein Beobachten von Zeichen am Nachthimmel, siehe Christof Niederwieser, Prognostik 02: Zeichendeutung, Trossingen, 2016, S. 38f

[iii] siehe C.C. Zain, Mundane Astrology – Interpreting Astrological Phenomena for Cities, Nations and Groups, Brea CA, 1935

[iv] siehe Reinhold Ebertin, Deklinations-Parallelen im Geburtsbild, Freiburg im Breisgau, 1976

[v] Im angelsächsischen Raum sind die Deklinationsaspekte etwas mehr verbreitet.

Berufsorientierung für junge Menschen

„Ach wäre ich doch schon vor zwanzig Jahren zu Ihnen gekommen! Dann hätte ich mir viele Umwege in meinem Leben erspart!“

Diesen Satz höre ich häufig in meinen Beratungen. Und so kommt es regelmäßig vor, dass Klient*innen mir ihre Töchter und Söhne schicken. Die Schule ist bald überstanden. Doch irgendwie weiß Junior*in nicht so recht, wo es hingehen soll im Leben.

Astrologie ist ihnen egal. Aber sie finden es gut, dass sie jemand versteht und ihre Begabungen erkennt. Am Ende des Gesprächs sind sie voller Tatendrang und Pläne. Und meist erfahre ich ein paar Monate später von den stolzen Eltern, wo der Nachwuchs gerade selbstbewusst studiert oder begeistert seine Ausbildung macht.

Gerade bei jungen Menschen kann das Horoskop so vieles zum Guten bewirken und langfristig die richtigen Weichen für ein erfülltes Leben stellen. Im Frühjahr steht bei besonders vielen die Entscheidung nach der beruflichen Zukunft an.

Deshalb gibt es bis Ende März 2018 für alle ab dem Geburtsjahr 1998 die persönliche Beratung zum Spezialpreis von 120€ (inkl. 19% USt.).

Übrigens: Entfernung spielt dabei keine Rolle. Denn mittlerweile findet der Großteil meiner Beratungen online statt.

Unsere Zukunft ist schon jetzt – in den Köpfen und Herzen der Jungen.

Mehr Infos zur astrologischen Beratung

International Astrology Conference in Melbourne

Vom 18. bis 22. Januar 2018 war ich auf der „FAA International Astrology Conference“ in Melbourne, um dort über das innovative Gruppenhoroskop („Niederwieser Relationship Chart“) und über Wirtschaftsastrologie zu referieren in insgesamt drei Vorlesungen und Workshops:

Lecture The Group Horoscope – Key to Collective Astrology
Lecture Traditional Dignities in the Group Horoscope
Workshop Introduction to Business Astrology

Ein herzliches Dankeschön an Brian Clark und das gesamte Team der „Federation of Australian Astrologers“ für die Einladung und an die vielen begeisterten Teilnehmer für das grandiose Feedback!

Conference Website besuchen

Gruppenhoroskop in The Mountain Astrologer

Die englische Version meines Grundlagen-Artikels über das Gruppenhoroskop hat es in der Jubiläumausgabe der weltweit führenden Astrologie-Fachzeitschrift THE MOUNTAIN ASTROLOGER auf die Titelseite geschafft. Ein herzliches Dankeschön an die Redaktion und die vielen begeisterten Leser, die mir aus aller Welt geschrieben haben.

The Mountain Astrologer besuchen

Mittlerweile ist der volle Artikel auch online verfügbar auf Astrodienst Zürichs ASTRO.COM:

Gruppenhoroskop-Artikel auf ASTRO.COM

Neue Website in Englisch: Business-Astrology.com

Im vergangenen Jahr haben meine internationalen Aktivitäten deutlich zugenommen. Deshalb gibt es für AstroMANAGEMENT nun eine eigene Website in Englisch. Auf der neuen Domain www.business-astrology.com können speziell meine englischsprachigen Aktivitäten deutlich gezielter kommuniziert werden als das bislang mit der etwas holprigen Zweisprachigkeitsfunktion von astro-management.com möglich war. Zudem habe ich die Gelegenheit genutzt, der Seite ein frisches und zeitgemäßes Design zu verpassen.

Besonderes Highlight sind die englischsprachigen Online-Seminare „Fundamentals of Business Astrology“ und „The Group Horoscope – Key to Collective Astrology“, welche aufgrund der regen Nachfrage ab 2018 besucht werden können.

Business-Astrology.com besuchen