15 Jahre „Magische Praktiken des Managements“

Vor 15 Jahren ist mein erstes Buch „Über die magischen Praktiken des Managements“ erschienen. Auf einer Reise in die magischen Denkwelten unserer Vorfahren werden Persönlichkeitsmodelle und Verhaltenstypologien vergangener Jahrhunderte vorgestellt und mit weitverbreiteten Methoden der aktuellen Betriebswirtschaftslehre verglichen. Stellen unsere heutigen Ansätze eine überlegene Weiterentwicklung ihrer in den Schatten des Aberglaubens verdrängten Wurzeln dar? Oder bestehen magische Modelle wie etwa die Archetypenlehre, das Polaritätenkonzept oder die Elementlehre unter zeitgeistangepassten Modemasken in ihnen fort?Vielgelehrte Theorien wie die Managertypen von Maccoby, die Menschenbilder von Schein oder die Führungsstile von Reddin werden diesem Vergleich unterzogen und weisen dabei erstaunliche Parallelen auf. Und nicht selten findet sich Magisches in den modernen Methoden und Modernes in den Modellen unserer Zeit…

183 Seiten, 50 Abbildungen, ISBN 3-87988-638-5

aus der Schriftenreihe ORGANISATION & PERSONAL Band 11
Herausgegeben von Oswald Neuberger
© 2002 Rainer Hampp Verlag München und Mering

mehr Informationen zum Buch

Zu diesem Anlass habe ich einen Artikel für die aktuelle Ausgabe von ASTROLOGIE HEUTE geschrieben, welcher einen Teil des Buches nochmals knackig zusammenfasst: „Die vier Temperamente im Management“. Darin zeige ich die erstaunlichen Parallelen zwischen der antiken Temperamentenlehre und verschiedenen Modellen der modernen Management-Diagnostik, wie z.B. das DISG®-Modell, das 3-D-Modell der Führung von Reddin oder die Manager-Typologie von Maccoby.

zum Artikel in ASTROLOGIE HEUTE

Artikel in Myself über Astrologie im Büro

In der Dezember-Ausgabe des beliebten Lifestyle-Magazins MYSELF gibt es einen ausführlichen Artikel über den neuen Boom der Astrologie in Unternehmen. Er zeigt, daß das Horoskop mittlerweile in vielen etablierten Firmen für Bereiche wie Karriereplanung, Personalsuche oder Geldanlage als wertvolles Instrument konsultiert wird.

Auch ich konnte ein bißchen etwas zum Thema beitragen und im Artikel die Arbeit von AstroMANAGEMENT vorstellen.

Artikel „Astrologie im Job: Kosmos Büro“ lesen

Die Höhle der Löwen im Gruppenhoroskop

In der neuen Ausgabe der Fachzeitschrift MERIDIAN stelle ich eine wichtige Variante des innovativen Gruppenhoroskops vor: das Fokus-Gruppenhoroskop. Mit diesem kannn man den persönlichen Blickwinkel eines der Gruppenmitglieder einnehmen oder auch das Leitsystem einer Gruppe ins Zentrum rücken.

Wie das funktioniert zeige ich anhand der populären TV-Unterhaltungsshow „Die Höhle der Löwen“, deren Horoskop bezeichnenderweise gleich drei Planeten im Löwen aufweist. Die fünf Investoren Jochen Schweizer, Frank Thelen, Ralf Dümmel, Judith Williams und Carsten Maschmeyer bewerten Geschäftskonzepte von Gründern und Erfindern. Das Gruppenhoroskop der Sendung zeigt dabei verblüffende Querverbindungen zwischen den Konstellationen der Sendung und den Horoskopen der Investoren.

Artikel „Die Höhle der Löwen im Gruppenhoroskop“ (MERIDIAN)

Das Gruppenhoroskop

In der Astrologie war es bislang schwierig, das Wesen und die Dynamik von Gruppen zu entschlüsseln. Gruppen ab drei Personen werden mit dem herkömmlichen Instrumentarium schnell sehr unübersichtlich und entziehen sich somit einer systematischen Analyse

In der ASTROLOGIE HEUTE-Ausgabe von April 2016 stelle ich erstmals das Gruppenhoroskop vor, eine innovative neue Methode, mit der Gruppen bis zu 20 Horoskopen komfortabel und übersichtlich analysiert werden können. Am Praxisbeispiel einer Abteilung für Forschung & Entwicklung zeige ich die Anwendungsmöglichkeiten im Bereich Personal und Organisationsentwicklung.

Artikel „Das Gruppenhoroskop“ (Astrologie Heute)

In der Ausgabe November 2016 der Fachzeitschrift MERIDIAN zeige ich das Fokus-Gruppenhoroskop anhand der bekannten TV-Unterhaltungsshow „Die Höhle der Löwen“.

Artikel „Die Höhle der Löwen im Gruppenhoroskop“ (MERIDIAN)

Auch auf meiner Website finden Sie einen Kurzartikel über das Gruppenhoroskop, der die Methode anhand zweier Beispiele erklärt.

Online-Artikel „Das Gruppenhoroskop“

Das Gruppenhoroskop ist seit Mai 2016 als eigene Funktion in der renommierten Astrologie-Software ASTROPLUS verfügbar.

Das Gruppenhoroskop in Astroplus

In der ASTROLOGIE HEUTE-Ausgabe von Juni 2016 zeige ich zudem, wie mit dem Gruppenhoroskop eine elegante Zusammenschau verschiedenster astrologischer Prognosemethoden möglich ist: das PROGNOSKOP.

Artikel „Das Prognoskop“ (Astrologie Heute)

 

Interview über falsche Sternzeichen

„Die Sternzeichen stimmen nicht mehr!“ Mit dieser Schlagzeile sorgte vor kurzem das Lifestyle-Magazin COSMOPOLITAN für Aufsehen. Im Interview mit RADIO BERLIN LIVE erkläre ich die Hintergründe dieser seit Jahrzehnten beliebten Medien-Ente und gebe zudem einen Einblick in die Welt der astrologischen Unternehmensberatung:

Ein Teil des Interviews findet sich auch in folgendem Artikel auf SPUTNIK NEWS wieder:

ARTIKEL „Entwarnung: Sternzeichen dürfen bleiben

weitere Versionen des Artikels in Englisch, Französisch und Portugiesisch:

ARTICLE Zodiac Signs won’t shift

ARTICLE Les signes astrologiques restent

ARTIGO Signos Do Zodiac continuam certos

50 Jahre STAR TREK – Das Gruppenhoroskop

von Dr. Christof Niederwieser, 08.09.2016

50 Jahre Star Trek Horoskop

Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben den 08. September 1966. In einer unscheinbaren TV-Premiere werden erstmals die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise ausgestrahlt, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung 5 Jahre unterwegs ist, um fremde Galaxien zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

Seither hat sich das Star Trek Universum zu einem Massenphänomen entwickelt, welches wie kaum eine andere Science Fiction Serie die Vorstellung des Menschen von der Zukunft, aber auch die Entwicklung neuer Technologien geprägt hat.

Zeit, einen Blick ins Gruppenhoroskop der Crew des Raumschiff Enterprise zu werfen:

50 Jahre Star Trek Gruppenhoroskop

Die Star Trek Crew im Gruppenhoroskop

 

Im Gruppenhoroskop sehen wir die sieben Schauspieler, welche die Hauptrollen spielen. Für die bessere Übersicht werden die Personen im Folgenden nach ihren Filmcharakteren benannt: Kirk (William Shatner), Spock (Leonard Nimoy), McCoy (DeForrest Kelley), Scotty (James Doohan), Uhura (Nichelle Nichols), Sulu (George Takei) und Chekov (Walter Koenig). Für all diese Schauspieler waren die Enterprise-Charaktere die Rolle ihres Lebens. Sie legten sich wie eine zweite Haut über ihre Person. Das zeigt sich auch in der Tatsache, dass die Geburtstage ihrer Filmcharaktere mit ihren privaten Geburtstagen identisch sind (z.B. William Shatner 22.03.1931 – James T. Kirk 22.03.2228) Das Gruppenhoroskop der Schauspieler zeigt deshalb sehr gut die Verhältnisse innerhalb der Crew.

Wie im Horoskop von Star Trek Erfinder Gene Roddenberry sehen wir auch hier eine starke Dominanz des II. Quadranten, insbesondere auf der Ebene der Generationenprägung (Außenkreis). Die Crew entstammt der Pluto in Krebs Generation (1912 – 1939) und ist geprägt durch die massiven Umwälzungen zweier Weltkriege und der großen Weltwirtschaftskrise, welche der Bevölkerung eine enorme emotionale Destabilisierung brachten. Man flüchtete sich entweder in die Geborgenheit von Haus, Heimat und Familie oder in neue Empfindungswelten durch Kino, Fernsehen und Bücher.
Die frühen Jahrgänge mit Neptun in Löwe (1914 – 1929) verfolgten dabei die Vision des freien Individuums. So sind in der Serie Dr. McCoy und Scotty die beiden Freigeister, die beherzt und humorvoll für das Menschliche eintreten. Die späteren Jahrgänge hingegen verfolgen die Vision der Situationsoptimierung (Neptun in der Jungfrau 1928 – 1942). So wirkt auch die restliche Crew deutlich angepasster, dienstbeflissener und ist immer voll auf ihre Aufgaben und Herausforderungen konzentriert.

Das Gruppenhoroskop zeigt zudem eine starke Besetzung der Pionier- und Abenteurerzeichen Widder und Wassermann, insbesondere auf der Ebene der individuellen Planeten. Das Entdecken und Erkunden neuer Welten auf technologischer Grundlage steht im Fokus als gemeinsames Leitthema. Zudem fällt der nahezu leere Stier auf. Lediglich Captain Kirk bringt hier Gewicht mit seinem Mond direkt auf dem Grad seiner Erhöhung (3° Stier). Das soziale Geschehen, die Gruppenprozesse, drehen sich voll um seine Person. Wann immer die Crew gemeinsam agiert, ist er als Zentrum und Tonangeber dabei.

Die individuellen Rollenschwerpunkte werden vor allem durch die Sonnen angezeigt. Die Pioniere und Vorreiter der Crew sind Kirk und Spock mit ihren Sonnen Anfang Widder. Beide sind innerhalb von nur vier Tagen geboren und platzieren zudem Merkur und eine Uranus-Mondknoten-Konjunktion im Widder. Steuermann Sulu mit der Sonne auf 0° Stier bleibt meistens an Bord, um das Revier zu bewachen. Navigator Chekov mit seiner Jungfrau-Sonne ist gleichzeitig Sicherheitsbeauftragter. Lieutenant Uhura mit ihrer frühen Steinbock-Sonne sitzt immer brav auf der Brücke und empfängt Funksignale. Als Kommunikationsoffizierin steuert sie mit ihrem Mond den einzigen Gruppenfaktor im Kommunikationszeichen der Zwillinge bei. Chefarzt Dr. McCoy kennzeichnet die typische spröde Ironie des 29° Steinbock. Und Chefingenieur Scotty mit seiner Fische-Sonne ist der geniale Tüftler im Hintergrund, der stets technische Wunder vollbringen kann und gerne seinem Lieblingsgetränk Whisky huldigt.

Doch all das ist nur die Entertainment-Kulisse, welche es dem Publikum ermöglicht, eine emotionale Beziehung zur Serie aufzubauen. Im Hintergrund waltet ein viel größeres Prinzip, welches für den enormen Erfolg von Star Trek verantwortlich ist, nämlich eine enge Koppelung an den langwelligen Astro-Kondratieff Innovationszyklus.

Mehr über Star Trek als technologischer Frühindikator finden Sie in meinem ausführlichen Artikel auf astro.com:

Artikel „50 Jahre STAR TREK“ auf astro.com

 

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Branding und Marketing mit Astrologie

Das Zeichen ist ein ständiger Begleiter des Menschen. Spätestens seit der kognitiven Revolution vor etwa 70.000 Jahren schrieb er es in Sand, ritzte es in Bäume und malte es auf Höhlenwände um zu zeigen: Hier bin ich. Archäologische Funde zeigen, dass bereits 2.000 v. Chr. Handwerker in verschiedenen Hochkulturen Markierungen auf ihren Produkten hinterließen als Qualitätszeichen. Im 12. Jahrhundert n. Chr. begannen die Heere in Europa, Wappen als Erkennungsmerkmal ins Schlachtgetümmel zu führen. Etwa zeitgleich etablierten mittelalterliche Gilden die Zunftwappen. Diese sollten konsistente Qualitätsstandards garantieren und zudem den Marktzutritt zunftfremder Anbieter und Wettbewerber verhindern.[i]

Im Lauf des Zweiten Astro-Kondratieffzyklus (ca. 1850-1900)[ii] erweiterte schließlich der Boom der Eisenbahnen die geographischen Märkte der Kapitalisten enorm. Damit wurde eine einheitliche Kennzeichnung von Produkten immer wichtiger. Auch das Problem mit Plagiatoren griff immer mehr um sich, sodass in den 1870er Jahren die ersten Markenschutzgesetze eingeführt wurden. Die Marke wurde endgültig zum Massenphänomen.

Diese Entwicklung sorgte in der Pionierzeit der modernen Konsumgesellschaft oft für Befremden. So wunderte sich bereits Karl Marx in „Das Kapital“ über das Kaufverhalten seiner Frau, dass diese nur wegen der „Aura des Produkts“ lieber den teuren Markenartikel kauft als den billigeren Artikel ohne Marke. Was der eingefleischte Materialist dabei nicht bedachte ist die Tatsache, dass auch immaterielle Faktoren wie Image und Emotion durchaus materielle Vorteile bringen. Heute ist man sich der wichtigen Funktionen einer Marke sehr bewusst:

Die Funktionen der Marke

Täglich rauschen Myriaden von Werbebotschaften auf den Konsumenten ein. Die Marke gibt dem Kunden Orientierung in dieser Informationsflut. Sie vermittelt die unverwechselbare Identität einer Firma und hilft ihr, sich vom Wettbewerb zu unterscheiden. Sie schafft bei den Menschen Vertrauen und emotionale Bindung. Mit jeder Leistung, die das Unternehmen bringt, zahlt es in seine Marke ein. Jede Customer Experience wird im Soll oder Haben der Marke verbucht. Die Marke fungiert somit, wie der Branding-Experte Manfred Schmidt schreibt, als Energiespeicher der unternehmerischen Leistungen.[iii]

Häufig wird die Marke auf das Logo und das äußere Erscheinungsbild reduziert. Die Marke ist aber viel mehr als nur eine Ansammlung bunter Bilder und Designs. Sie verkörpert symbolisch Werte und Kompetenzen. Sie ist das fleischgewordene Versprechen, ein bestimmtes Bedürfnis des Kunden zu befriedigen. Und sie hat eine eigene Tonalität, einen unverwechselbaren Charakter, zu dem Menschen eine persönliche Beziehung aufbauen. Um diesen emotionalen Charakter besser zu nutzen, gibt es im Branding seit einigen Jahren Bestrebungen, die üblichen Kästchen, Pfeile und Matrizen der Betriebswirtschaftslehre um tiefenpsychologische Ansätze zu erweitern.

Branding mit Archetypen

Als ich in den 1990ern an der Universität Innsbruck eine Diplomarbeit über „Archetypen im Branding“ schreiben wollte, traf diese Idee bei den Professoren auf breites Unverständnis. Heute sind solche Ansätze stark in Mode gekommen. Große Werbeagenturen wie „Young & Rubicam“ nutzen Modelle, die auf der Archetypenlehre von Carl Gustav Jung beruhen. So werden im „Y&Rchetypes-Modell“[iv] archetypische Urbilder der menschlichen Psyche zugrunde gelegt wie beispielsweise der Held, der Narr, die Jungfrau oder die Verführerin. So nutzte die bekannte Zahnflegemarke Dr. Best viele Jahre die Werbefigur eines ehrwürdigen Professors, der im weißen Mantel der Seriosität im Labor herumsteht und eine Zahnbürste in den Apfel drückt. Im Y&Rchetypes-Modell entspricht dies dem Archetypus des Alten Weisen. Charaktervorstellungen wie hohe Intelligenz, Gewissenhaftigkeit, Besonnenheit, Vertrauen oder Verlässlichkeit sind darin eingespeichert. Man muss dem Kunden diese Werte nicht mehr intellektuell über komplexe Werbebotschaften kommunizieren. Vielmehr reicht das Bild des ehrwürdigen Professors, um diese Werte im Mindset der Zielgruppen emotional mit der Marke zu verknüpfen.

Das Problem dieser Modelle ist, dass sie die Vielfalt möglicher Markenpersönlichkeiten auf eine geschlossene Anzahl von Archetypen reduzieren. Zudem gehen die Meinungen über die Zuordnung oft auseinander. Liest man beispielsweise verschiedene Analysen der Marke Apple, so wird diese von den einen als typischer Vertreter des Magier-Archetyps gesehen („macht Wunder wahr“), andere sehen den Archetypus des Narren („unkonventionell und originell“) und weitere präferieren den Forscher-Archetypus („geht konsequent neue Wege“). Die herkömmlichen Archetypenmodelle im Branding sind also sehr reduktionistisch und geben zudem reichlich Raum für subjektivistische Spekulation. Hier kommt die Astrologie ins Spiel.

Typische Widder-Marken

Auch die Astrologie arbeitet mit universellen Archetypen. Ihr Bildspeicher sind die 360 Grade des Tierkreises, zusammengefasst in den zwölf Tierkreiszeichen. Der erste Archetyp in diesem Zyklus ist der Widder, der Aufbruch in die neue Welt, der erste eruptive Energieimpuls in den Raum hinein. Hier tummeln sich die Pioniere und Entdecker, welche als erste Vorreiter das Neuland erkunden, die Kämpfer und Eroberer, welche außerhalb der sicheren Reviere das Abenteuer suchen. Eine typische Widderbranche sind die Motorradhersteller und hier ganz besonders die Firma Ducati. Sie verkörpert nicht nur in ihrem Image und ihrer Markenpersönlichkeit ganz stark den Widder-Archetypen. Auch das rote, keilförmige Logo ist ein Lehrbuchbeispiel für die typische morphologische Analogiewolke des Widders. So finden wir auch im Horoskop von Firmengründer Antonio Ducati mit Sonne, Venus und Merkur eine deutliche Dominanz dieses Zeichens.

Branding und Marketing mit Astrologie 1

Das Horoskop von Ducati

Suchen wir nach einem Medikament, welches die ungestüme Widderenergie repräsentiert, so müssen wir unweigerlich an das Potenzmittel Viagra denken. Und tatsächlich weist das Horoskop der Erstzulassung einen randvollen Widder auf. Bezeichnend dabei ist, dass nicht nur Sonne und Mars potent dort stehen, sondern auch der Saturn als Potenzverhinderer. In Konjunktion mit Mars-Merkur ergibt sich das Bild der erektilen Dysfunktion.

Branding und Marketing mit Astrologie 2

Das Horoskop von Viagra

Auch im Bereich der Lebensmittel leuchtet der Widder stets sehr auffällig hervor. In seiner typischen Direktheit macht er sich oft nicht einmal die Mühe, sich allzu symbolisch zu verschlüsseln. So benennt sich einer der beliebtesten Schokoriegel der Welt nach dem Herrscherplaneten des Widder: Mars. Dieser ist benannt nach seinem Erfinder Forrest Edward Mars. In seinem Horoskop sehen wir Sonne, Jupiter und Mars im Widder. Die beliebtesten Slogans aus der Mars-Historie lassen das Widderherz höher schlagen: „Mars bringt verbrauchte Energie sofort zurück“, „Mars macht mobil, bei Arbeit, Sport und Spiel“ oder der aktuelle „Nimm Mars – gib Gas!“ Bei der Fußball-EM 2008 wurde Mars in der Schweiz als „Hopp!“ verkauft, in Österreich mit dem Zusatz „Reinbeißen, Burschen!“

Auch im Bereich des strategischen Managements liefert das Markenhoroskop eine erhebliche Erweiterung des Planungshorizonts. So war der Öffentlichkeitsskandal aufgrund der Rückrufaktion durch Plastikteile, welche in den Schokoriegeln gefunden wurden, deutlich im Markenhoroskop erkennbar. Denn zu diesem Zeitpunkt stand das laufende Uranus-Pluto-Quadrat genau auf dem Mars von Mars.

Das Horoskop von Red Bull

Und auch der Pionier der Energy-Drinks ist ein typischer Widder-Vertreter. Im Horoskop der Markteinführung von Red Bull finden wir eine Sonne-Jupiter-Mondknoten-Konjunktion im frühen Widder. Auch hier zieht sich der Widder auf allen Ebenen durch. So ist nicht nur das Marktsegment Energy-Drinks per se widderbetont. Auch der PR-Schwerpunkt auf Events und Sponsoring im Extremsportbereich entspricht diesem Bild, von Freestyle-Motorcross bis hin zu gänzlich neuen Sportarten wie der „Air Race Series“, einem Luft-Slalomlauf mit Propellermaschinen, dem „Crashed Ice Contest“, einem Abfahrtsrennen auf Schlittschuhen, oder dem „Red Bull Stratos“ Projekt, bei dem Felix Baumgartner mit einem Fallschirm aus der Stratosphäre sprang.

Name und Logo entsprechen ebenfalls sehr deutlich dem Markenhoroskop, transportiert doch Mars als Herrscher des Widder die Konstellation in den Stier hinein und macht diesen somit zum roten Stier: Red Bull.

So findet sich für alle zwölf Tierkreiszeichen eine Vielzahl typischer Marken, welche die astrologischen Archetypen nicht nur im Image und in der ästhetischen Präsentation widerspiegeln, sondern auch die entsprechenden Konstellationen im Markenhoroskop aufweisen.

Der vollständige Artikel wurde im August 2016 in der Jubiläumsausgabe von ASTROLOGIE HEUTE (Nr. 182) veröffentlicht. Darin erfahren Sie auch, wie man das Gruppenhoroskop als wertvolles Tool der Markenpositionierung nutzen kann.

Artikel „Branding mit Astrologie“ in ASTROLOGIE HEUTE

[i] vgl. ESCH, Franz-Rudolf: Strategie und Technik der Markenführung, Verlag Franz Vahlen, München 2014, S. 1

[ii] Siehe Artikel „Der astrologische Kondratieff-Zyklus“ (ASTROLOGIE HEUTE Nr. 176, S. 15ff) und „Die Morphologie des Astro-Kondratieff“ (ASTROLOGIE HEUTE Nr. 177, S. 26ff)

[iii] SCHMIDT, Manfred in SCHIMANSKY, Alexander: Der Wert der Marke, Verlag Franz Vahlen, München 2004, S. 316

[iv] u.a. ZEDNIK, Anita: Marken-Modelle in der Praxis, DUV Gabler Edition Wissenschaft,  Wiesbaden 2005, S. 171f

Online-Artikel über astrologische Wirtschaftszyklen

„The astrological Kondratiev Cycle“ stellt den Astro-Kondratieff Wirtschaftszyklus näher vor. Er basiert auf einer Theorie des russischen Wirtschaftswissenschaftlers Nikolai Kondratieff, welche bis heute zu den meistdiskutierten Prognosemodellen der modernen Zukunftsforschung gehört. Diese geht davon aus, dass es im globalen Wirtschaftsleben ein regelmäßiges Muster von Aufschwung und Abschwung gibt, welches sich über 50 bis 60 Jahre erstreckt.

Die englische Version meines Grundlagen-Artikels über die astrologischen Hintergründe des Kondratieffzyklus wurde vor einigen Monaten im „International Astrologer“ der ISAR („International Society for Astrological Research“) veröffentlicht. Nun steht dieser Text auch online zur Verfügung auf Astro.com vom Astrodienst Zürich:

Artikel „Der astrologische Kondratieff-Zyklus“ auf astro.com

Online-Artikel über astrologische Wirtschaftszyklen 3

Star Trek als technologischer Frühindikator

Zum Jubiläum „50 Jahre Star Trek“ gibt es einen Artikel auf astro.com. Darin analysiere ich nicht nur die wichtigen Horoskope dieser einflussreichen Science Fiction Serie, insbesondere jene vom Erfinder Gene Roddenberry, seiner ersten Konzept-Skizze und der Erstausstrahlung im amerikanischen Fernsehen.

Es wird auch veranschaulicht, wie das in der PROGNOSTIK-Buchserie vorgestellte Phänomen der Novum-Inkubation astrologisch angewendet werden kann.

Der Artikel zeigt die weitreichende astrologische Bedeutung der Star Trek Serie als Frühindikator für technologische Entwicklungen. Im Zentrum der Analyse steht die enge Koppelung zwischen Star Trek und dem Astro-Kondratieff, dem langwelligen Innovationszyklus, der Technologie und Gesellschaft entscheidend prägt.

Der vollständige Artikel ist online auf astro.com verfügbar:

Artikel „50 Jahre STAR TREK“ auf astro.com

Zudem gibt es hier auf der Website einen kurzen Artikel zum Gruppenhoroskop der ersten Star Trek Crew:

Das STAR TREK Gruppenhoroskop

Neues Buch „PROGNOSTIK 02: Zeichendeutung“

Der zweite Band der PROGNOSTIK-Reihe „Zeichendeutung“ stellt jene Arten der Prognostik vor, die aus den Signaturen der Erscheinungswelt die Zukunft lesen: Omen und Orakel in Afrika, Leberschau in Babylon, die römischen Auspizien, Physiognomik und Typenlehren in Indien oder I-Ging in China bis hin zu den Wahlprognosen, Wirtschafts- und Börsenanalysen, Gentests, NLP Patterns und Big Data Forecastings von heute. Und nicht selten findet sich Modernes in den magischen Methoden und Magisches in den Modellen unserer Zeit.

352 Seiten
70 Abbildungen und Tabellen
ZUKUNFTSVERLAG
ISBN 978-3-9464-9506-2
19,90€

mehr Informationen, Leseproben und Videos:

PROGNOSTIK.com Website

PROGNOSTIK Videokanal